Festlichkeit kennt keine Grenzen
Organist Thomas Köhler
Thomas Köhler – Vita
Thomas Köhler, 1971 in Nürnberg geboren, erhielt bereits im Alter von sieben Jahren ersten Orgelunterricht. Seit 1990 ist er nebenamtlicher Organist an der ehemaligen Benediktinerabtei Weißenohe sowie als gefragter Aushilfsorganist in zahlreichen Kirchen der Region tätig.
Seine musikalische Ausbildung vertiefte er durch Fortbildungen bei Regionalkantoren des Erzbistums Bamberg, bei Prof. Franz Lehrndorfer sowie durch Meisterkurse der ION Nürnberg. Sein umfangreiches Repertoire umfasst insbesondere festliche Barockmusik, französische Orgelmusik, selten gespielte Werke sowie klassische und heitere Orgelmusik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die freie Improvisation über Kirchen-, Volks- und Kinderlieder.
Besonders verbunden ist Thomas Köhler der Karl-Schuke-Orgel der ehemaligen Klosterkirche Weißenohe. Sein Engagement für den Orgelneubau mündete in der Gründung der Bonifatius-Konzerte, die sich mit jährlich acht Konzerten und rund 1.200 Besuchern zu einer beliebten Konzertreihe der Region entwickelt haben.
2001 veröffentlichte er seine erste CD mit festlicher und heiterer Orgelmusik. Konzertreisen führten ihn an bedeutende Kirchen und Orgeln im In- und Ausland. Wichtige Stationen seiner musikalischen Laufbahn waren u. a. Basilika Gößweinstein und Vierzehnheiligen, Bischofskirche Görlitz, Dom St. Pölten, Thomaskirche Leipzig, Stift St. Florian, Stiftskirche Kremsmünster, Dom Magdeburg, Klosterkirchen Banz, Ebrach und Ochsenhausen.
2006 und 2010 war er im Bayerischen Rundfunk zu sehen. In den Jahren 2009 und 2012 führte er sämtliche 16 Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händels auf.
Für sein langjähriges musikalisches Wirken in Weißenohe wurde Thomas Köhler 2019 von Dr. Markus Söder mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.
2022 erfüllte er sich mit dem festlichen Konzert in der Bamberger Konzerthalle „Sinfonie an der Regnitz“ und 600 Zuhörern einen Lebenstraum.